Covid-19 – Impfung für alle Jugendlichen ab 12 Jahren empfohlen.

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Die STIKO (ständige Impfkommision am Robert-Koch-Institut) hat am 16. August ihre Empfehlung zur Covid-19-impfung auf alle Jugendlichen ab 12 Jahren erweitert.

Wir bieten daher auch wieder Covidimpfungen für Jugendlichen ab 12 Jahren in unserer Praxis an.

Melden sie sich dafür per mail unter covid@praxis-hofmeister.de oder telefonisch an.

Aufklärungsbogen:
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Anamnese- & Einwilligungs-Bogen:
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Kurz & knapp: Faktenblätter zum Impfen
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Hier einige Details aus der Begründung der Stiko:

Die inzwischen vorliegenden Daten aus mehreren Millionen geimpften Jugendlichen insbesondere aus den USA zeigen keine auffälligen Nebenwirkungen in dieser Altersgruppe im Vergleich zu jungen Erwachsenen.

Herzmuskelentzündungen (Myokarditiden) nach Impfungen mit COVID-19- mRNA-Impfstoffen sind gesicherte, aber sehr seltene unerwünschte Ereignisse, die bei Jungen häufiger als bei Mädchen auftreten (ca. 1 : 17.000 bzw. 1 : 110.000 nach der 2. Impfung). Der akute Verlauf der Herzmuskelentzündungen ist unter stationärer Behandlung meist mild;

Weitere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse sind bei 12 – 17-Jährigen nach COVID-19-Impfung bisher nicht nachgewiesen worden, obwohl alleine in den USA und Kanada in dieser Altersgruppe bereits über 12 Millionen Impfstoffdosen verabreicht wurden.

COVID-19 ist in der Regel bei Kindern und Jugendlichen keine schwere Erkrankung. Die Mehrzahl der SARS-CoV-2-Infektionen verläuft asymptomatisch oder mit milden Symptomen; Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankungen sind eine absolute Seltenheit. In Einzelfällen kann es jedoch in Folge von COVID-19 zu schwerwiegenden Krankheitsmanifestationen kommen (z. B. Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome [PIMS] und Myokarditis), deren Langzeitprognosen nicht endgültig bekannt sind. Während in Deutschland bisher nur wenig über (Peri-)Myokarditis- Fälle in Folge einer COVID-19-Erkrankung im Kindes- und Jugendalter bekannt ist, deuten US-amerikanische Registerdaten darauf hin, dass Myokarditiden durchaus auch nach SARS- CoV-2-Infektion bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Das Auftreten von Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht quantifizier- bar. Bei zunehmenden Fallzahlen ist jedoch auch bei niedriger Inzidenz von Long-COVID ein Anstieg von Langzeitfolgen anzunehmen. Zudem sind die psychosozialen Folgen der Pan- demie, insbesondere von Isolationsmaßnahmen, in dieser Altersgruppe auch unabhängig von individuellen Infektionen mit SARS-CoV-2 erheblich, wenngleich auch diese sich nur schwer quantifizieren lassen.

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